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Organserie „Frühjahrsputz“

Kundalini Yoga Galerie Schule Münster - Kursinhalte und WochenthemaKundalini Yoga bietet eine interessante Möglichkeit, durch Körper-, Atem- und Mediationsübungen („Kriyas“) gezielt auf bestimmte Organe oder Körperfunktionen einzuwirken. Diese aus alter Zeit überlieferte Tradition leitet sich aus der Heilkunst des Ayurveda (die 5 Elemente) ab und lässt sich zum Teil über Meridiane, Trigger- und Reflexpunkte oder -zonen auch heute praktisch nachvollziehen. Auch sollte erwähnt werden, dass, neben der ganzheitlichen Wirkung auf Körper, Geist und Seele, die positiven Auswirkungen von Yoga auf Hormonhaushalt und Stoffwechsel wissenschaftlich belegt sind.

In unseren Kundalini Yoga Kursen ab April 2019 nutzen wir dieses Konzept für einen yogisch-energetischen „Frühjahrsputz“.

 

Kursplan

(Änderungen vorbehalten)

KW 14:                        Stress lass nach I: der Magen

KW 15:                        Stress lass nach II: die Nebennieren

KW 16:                        Hausputz I: die Nieren

KW 17:                        auf geht’s – frischer Wind: die Lunge

KW 18:                        Hausputz II: „Entschlackung“

KW 19:                        Hausputz III: raus aus der Trägheit

KW 20:                        Lass die Leber leben

KW 21:                        Alten Ballast über Bord werfen

KW 22:                        Relax & Release (entspannen & loslassen)

KW 23:                        Genralüberholung

KW 24:                        Stressresistenz

KW 25:                        Surya(Sonnen) Kriya zur Sonnenwende

KW 26:                        Öffne dein Herz für das Leben

KW 27:                        Frische für den Kopf

KW 28:                        „Party-Kriya“ (bewegt) für die grauen Zellen

 

Inhalte des Kundalini Yogakurses

Obwohl im Yoga die praktische Übung im Vordergrund steht (die eigene Erleben ist das Wichtigste), werden in unseren Yoga- und Meditationskursen natürlich auch mentale Aspekte zur besseren Selbstregulation vermittelt:

  • Die Rolle von Drüsensystem und Gehirn (Hormone und Neurotransmitter) bei Stress und wie Yoga nachweislich helfen kann, besonders Kortisol und die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-(Stress-)Achse.
  • Die Kraft des Atems – Grundlage des Lebens und Grundlage des Yoga.
  • Atmung 1: Atmen – das einfachste Mittel gegen Stress.
  • Atmung 2: Beckenboden und Atmen, nachweisliche Stressreduktion.
  • Atmung 3: (wechselnde) Nasenlochatmung, nachweisliche Stressreduktion.
  • Atmung 4: langer tiefer Atem und Feueratem – die beiden Alleskönner.
  • Mantra – mentaler Fokus mit nachgewiesener Wirkung.
  • Stress aus yogischer Sicht: der Nabelpunkt (im Qi Gong „Dantien“), die innere „Mitte“und das Energiesystem (Meridiane und die 5 Elemente).
  • Energiefluss: „Prana“ (im Qi Gong „Chi“)– wie kriege ich mehr Energie?
  • Nerven- und Immun-System: (rudimentäre) „Psychoneuroimmunologie“.
  • Stressmindernde und gesundheitsfördernde Wirkung von Dehnung/Stretching, Körperübungen und Bewegung im Allgemeinen: Stress macht Verspannungen und Verspannungen machen Stress.
  • Förderung von Kreislauf und Durchblutung – mit Yoga auch im Sitzen oder Liegen.
  • Achtsamkeit = Meditation: Funktion, Wirkweise, Zweck und Nutzen.
  • Den inneren Schweinehund überlisten: Feedbackrunden der Teilnehmer mit positiven Erfahrungen der Hausaufgaben motivieren die übungsreduzierten Teilnehmer. Anmerkung: klappt erfahrungsgemäß ausgesprochen gut.
  • Kleine Schritte: es ist noch kein Yogi vom Himmel gefallen, irgendetwas geht immer.
  • Achte auf deine Grenzen, aber erfahre und teste diese auch (kann nicht versus will nicht).
  • Gelassenheit: alles eine Frage der Einstellung?
  • Schnellere Regeneration durch bessere Schlafqualität (“Abschalten können“), merken die Kursteilnehmer erfahrungsgemäß meist sehr schnell.
  • Wie mache ich mir „Stress“ – wie werde ich das ändern: interne und externe Stressoren.
  • Die körperliche Seite von Stress (Organe, Hormone, Para-/Sympathikus, Blutdruck, Atmung etc.) in Relation zu Yoga.
  • Raum für Eingehen auf individuelle Bedürfnisse der jeweiligen Gruppe, z.B. Anpassung der Übungen bei körperlichen Beeinträchtigungen Einzelner, das heißt auch Anpassung der „Heimtraining“ auf die persönliche Situation und Zielsetzung.
  • Mach dir keinen Stress: der Stress mit dem Stress – achtsame Bewältigungsstrategien.
  • Rudimentärer Einblick in Ayurveda (speziell: Kräuterkunde) für Stress und Widerstandsfähigkeit.
  • „Sitzen, das neue Rauchen“ (Stress) und „Yoga als neues Gegenmittel“ (Entspannung).
  • Meditation, das neue Joggen?
  • Simple Ernährungskunde für Stressgeplagte: mehr Wasser, weniger Kaffee; mehr Obst, weniger Zucker; weniger stressen, mehr atmen und so weiter.
  • Oberstes Gebot im Kundalini Yoga: Keine Gewalt gegen dich selbst. Wobei wir im Kundalini Yoga ohnehin schon auf die akrobatischen Übungen (zum Beispiel Kopfstand oder Pfau) verzichten. Wir benutzen auch keine Hilfsmittel (Gurte öder Ähnliches), um die Grenzen des Körpers zu respektieren. Wir verzichten soweit wie möglich auf den üblichen Sanskrit-Jargon.

Klingt phantastisch – ist es auch, nachweislich! → Yoga  in den Medien

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