Lokah Samastha Sukhino Bhavanthu

Kundalini Yoga Galerie Schule Münster - Yogis Blog Januar 2017Dieser religionsübergreifende Klassiker der indischen Segenssprüche (Mantra) kommt mir bei diesem Bild in den Sinn: „Lokah Samastha Sukhino Bhavanthu“. Die Sprache ist Sanskrit. Das Mantra bedeutet: „Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.“

Die mit Blumengirlanden und Gebetsfähnchen geschmückte Buddha-Statue strahlt Ruhe und Weisheit aus. Die rechte Hand des Buddha bildet das Gyan Mudra, das ‚Siegel des Wissens‘ – die häufigste Handhaltung (Mudra) im Kundalini Yoga. Daumen und Zeigefinger berühren einander, die anderen drei Finger sind gerade gestreckt, sie zeigen hier nach oben. Dieses Mudra regt Wissen, Weisheit und die Fähigkeit zur Wahrnehmung an. Es vermittelt Empfänglichkeit und Ruhe. In der Stille ist das Einssein mit allen Wesen fühlbar. Hier kann erkannt werden: Alles Leid ist auch das eigene Leid und alles Glück ist auch das eigene Glück.

Das Insichruhen strahlt auf alle Geschöpfe aus, auf Menschen und auch Tiere. Der vor dem Buddha liegende Hund versenkt sich offenbar in diese Ruhe und genießt den inneren Frieden – wie ein Yogi, der weiß, dass das Glücklichsein in seinem Inneren zu finden ist.

Yoga ist ein Weg glücklich eins mit sich selbst und damit auch glücklich eins mit allen Geschöpfen zu sein. So weitet sich das Glücklichsein aus: Lokah Samastha Sukhino Bhavanthu.

→ Link: Hier findest Du eine musikalische Interpretation des Segensmantras.

„Glücklichsein liegt im Geben, nicht im Nehmen. Gott wird dir geben. Glaube an diese Tatsache. Glücklichsein ist unser Geburtsrecht. Das ist unstrittig. Gib deinem Verstand eine Chance.“ (Yogi Bhajan, 27. August 2001)

Januar 2017

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